Hi, ich bin Katrin, 43 Jahre jung und Mama von 2 kleinen Kindern. Und ja, Perimenopause und kleine Kinder das geht, der Jüngste ist gerade 5 Jahre alt.

Scherzhafterweise habe ich immer gesagt: „Ich bin von der Schwangerschaftsdemenz über die Stilldemenz in die Altersdemenz gerutscht“. Dann haben alle immer gelacht, aber keine(r) konnte nachempfinden, wie es mir wirklich ging. Und es fühlte sich tatsächlich so an. Ich habe oft an mir gezweifelt, habe mich gefragt, ob ich „noch normal bin?“ Und kam zu dem Entschluss: „naja, irgendwie ja nicht!“

Rückblickend war das wohl eines der ersten Anzeichen der Perimenopause, in der ich jetzt stecke. Da ich aber auch „PMS des Todes“ hatte, und das ist nicht übertrieben, oder wie siehst du das, wenn man von einer auf die nächste Sekunde heult, nur weil die Hafermilch leer geworden ist?!

Da beschloss ich auf jeden Fall was dagegen zu unternehmen. Bekam denn Tipp von einer lieben Freundin das Buch von Sheila De Liz „Woman on Fire“ zu lesen, buchte mir daraufhin kurzerhand einen Onlinetermin in ihrer Klinik und bekam Progesteron verschrieben. 

Damit ging es mir wieder gut, aber irgendwie haben sich dann weitere Symptome eingeschlichen. Es folgten Gelenkschmerzen, zeitweise heftige Regelblutungen, wo ich dachte, oh Gott, wenn das so weitergeht, dann kann ich an „diesen Tagen“ nicht mehr das Haus verlassen. Gott sei Dank war diese Phase recht kurz, kann aber jederzeit wieder kommen.

Und dann mein absoluter Endgegner: die Schlafstörungen – leider halten die sich hartnäckig bis heute. Denn wenn ich nachts aufwachte und nicht wieder einschlafen konnte, wegen der inneren Unruhe, dann brauchte ich 1-3 Stündchen, um wieder einzuschlafen. Ich habe zuerst meinem Mann immer den schwarzen Peter zugeschoben, weil er ja schnarche, aber als er dann ein paar Mal auf Geschäftsreise war und ich dann trotzdem wach wurde, war klar: er ist wohl doch nicht der Übeltäter und geschnarcht hat er ja irgendwie auch schon immer. Es sind dann immer die kleinen Dinge, die mich aufwachen lassen, das Kind neben mir, was sich bewegt, meine Blase, die sich meldet oder irgendein Gedanke, der aus meinem Unterbewusstsein „hochkrabbelt“.

Wenn man dann wenig bis gar nicht erholt morgens aufwacht, dann schlägt sich das auch in weiteren Bereichen nieder. Ich war völlig kraft- und antriebslos. Früher war ich ein Duracell-Häschen, aber irgendwann war ich nur noch ein schlaffer Regenwurm.

Ach und meine Laune war auch mehr im Keller, als mir lieb war. Fanden meine Kinder und mein Mann auch mehr als uncool. Meine Freundinnen haben das nicht so mitbekommen, denn ich habe hier lieber den Kontakt gemieden, denn ich dachte, wenn ich mich schon nicht leiden kann, wie sollen es denn erst die anderen.

Ich habe dann Östrogen angefangen. Und zack, siehe da, es ging mir schlagartig besser. Tatsächlich binnen einer Woche habe ich mich schon wesentlich besser gefühlt. Ganz zu schweigen, dass es was mit meiner Haut gemacht hat. Ich dachte schon, na toll, die Hängebäckchen sind schon da, aber mit dem Östrogen war das alles wieder „straffer“, das hat sich verdammt gut angefühlt.

Als i-Tüpfelchen kam dann das Testosteron hinzu. Ich hatte es ganz vergessen, – haha Brainfog – das ich es im Kühlschrank liegen hatte, damals über die Hormononlineklinik von Sheila de Liz bekommen, mit dem Hinweis, ab und zu mal auftragen. Und nun nehme ich es täglich. Es hat ein bisschen gedauert, aber nach ein paar Wochen, lass es 4 vielleicht Wochen gewesen sein, habe ich eine längst vergessene Kraft verspürt.

Ich nehme Dich gern auf meine Reise mit, teile hier meine Erkenntnisse und Wissen, und hoffe, damit ganz viele Frauen zu erreichen, die kurz vor der Perimenopause stehen. Ich wünsche mir, dass diese Frauen nicht erst in die Spirale der Unwissenheit kommen, sondern gut informiert und vorbereitet in diese Lebensphase gehen und sich die Hilfe holen, die ihnen zusteht.

 

Alles Liebe

Deine Katrin

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